Französisch lernen neben dem Studium

Französisch lernen neben dem Studium

Während ihrer Studienjahre beschließen viele angehende Akademiker, sich eine weitere Fremdsprache anzueignen. Andernfalls möchten sie ihre bereits vorhandenen Sprachkenntnisse nochmals vertiefen und aufbessern.

Eine gute Idee – Neben dem Studium Französisch lernen

Nicht nur für Englisch oder Spanisch gibt es eine erhöhte Nachfrage seitens der Studenten. Auch die französische Sprache wird häufig parallel zum Studium erlernt. Manchmal ist dafür das eigene Interesse sowie eine Vorliebe für Fremdsprachen ausschlaggebend. Mitunter liegt ein freiwilliges oder verpflichtendes Auslandssemester an. Dann soll der Spracherwerb zur Vorbereitung dienen.

Unabhängig von den Beweggründen spielt die Persönlichkeit des Lernenden eine wichtige Rolle bei der Frage, auf welche Weise man sich mit der Sprache auseinandersetzen möchte. In den unteren Kapiteln werden unterschiedliche Optionen dargestellt, welche für das Französischlernen zusätzlich zum Studium infrage kommen. Nicht jede eignet sich gleichermaßen für alle Interessenten. Deshalb soll ein abschließender Vergleich von Vor- und Nachteilen bei der Entscheidung weiterhelfen.


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Welche Möglichkeiten gibt es – Französisch lernen neben dem Studium

Wer neben dem Studium seine Kenntnisse in Französisch auffrischen oder die Sprache neu lernen möchte, kann dieses Ziel auf unterschiedlichen Wegen erreichen. Die folgenden drei Konzepte sind nicht nur unter der Studentenschaft am weitesten verbreitet.

  • Kurse an der Volkshochschule
    Seminare an der VHS gehören zur Erwachsenenbildung. Hierher kommen ausschließlich Berufstätige oder eben auch Studenten, die aus freiem Entschluss die französische Sprache erlernen wollen. An diese Zielgruppe richten sich die Kursangebote. Sie können einem Leitfaden entnommen werden. Dort bekommen Interessenten Auskunft bezüglich Dauer und Zeitraum des Seminars. Für anfallende Geldbeträge gibt es ebenfalls eine Übersicht.In der Volkshochschule sind sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene Französischkurse verfügbar. Die Termine werden vorwiegend am späten Nachmittag oder in den Abendstunden anberaumt. Zudem differenzieren einige Hochschulen zwischen normalen Gruppen und Kleingruppen.
  • Kurse an Sprachschulen
    Eine Sprachschule ist noch gezielter auf die Fremdsprachenvermittlung spezialisiert. Vom Aufbau und Ablauf her ähneln die Kurse der VHS-Fassung. Oftmals sind die Gruppen noch etwas überschaubarer, in einigen Sprachschulen lassen sich Intensivkurse belegen. Am Ende des Kurses liegt in den Sprach-/Volkshochschulen eine abschließende Prüfung an. Sie zertifiziert den Wissensstand des Einzelnen. Beide Institute legen einen besonderen Wert auf das praktisch angewandte Sprechen, um die Absolventen bestmöglich auf den französischen Sprachalltag vorzubereiten.
  • Selbstständiges Lernen
    Bei dieser Variante stehen dem Lernenden folgende Optionen offen: Üben mit dem Lehrbuch, auf Onlineportalen sowie mit Sprachlern-Apps. Im Gegensatz zu den klassischen Kursen ist man als Französischlerner weitgehend auf sich allein gestellt. Man eignet sich die Sprachkompetenzen ohne einen Seminarleiter an. Alleine gelassen wird man aber nicht: Sollten Fragen aufkommen, wendet sich der Student im Live-Chat an einen Experten. Das Wissen wird entweder nach jedem beendeten Kapitel oder am Ende des Online-Programms unter prüfungsähnlichen Bedingungen abgefragt.

Französisch lernen neben dem Studium

Worin liegen die Vor- und Nachteile?

Sprachschulen und Volkshochschulen

  • Wer sich in einer Sprachschule oder VHS Französischkenntnisse aneignen möchte, kann sich bei Fragen direkt an die Lehrkraft wenden. Hier erhält der Teilnehmer Unterstützung bei fachspezifischen Schwierigkeiten. Daneben werden viele solcher Kurse von Franzosen unterrichtet. Sie vermitteln der Sprachlernklasse eine Expertise ‘aus erster Hand’: Von Anfang an kommen die Lernenden mit der richtigen Aussprache und Intonation des Französischen in Berührung, was sich auf die eigenen Erfolge positiv auswirken kann.
  • Gute Sprachschuldozenten sind in der Lage, ihre Kursteilnehmer zu motivieren. Bei einer solchen Betreuung lassen sich auch komplizierte Themenbereiche oder ein hohes Anforderungsniveau in weiterführenden Seminaren besser bewältigen. Selbst wenn eine Prüfung nicht erfolgreich verlaufen ist, gelingt einfühlsamen Lehrkräften selbst in solchen Fällen noch die Motivation.
  • Die Kurse an Volks- oder Sprachschulen sind meistens gebührenpflichtig, wobei die Beträge je nach Bildungsstätte variieren. Gerade für Studenten könnten die Kosten ein Ausschlusskriterium solcher Angebote darstellen.
  • Darüber hinaus finden die Termine zu einem festen Zeitpunkt in der Woche statt. Einerseits kann man sich als Teilnehmer darauf einstellen und dieses Zeitfenster freihalten. Andererseits verringert sich dadurch die Flexibilität: Für das Vor-/Nachbereiten von universitärem Stoff bleibt möglicherweise zu wenig Zeit übrig. Dieser Engpass kann dazu führen, dass der Französischkurs abgebrochen wird.
  • Die Kurse finden unter schulähnlichen Bedingungen statt. Das bedeutet: Ein Lehrer bringt den Sprachschülern Unterrichtsstoff bei. Einige Studierende empfinden die Konstellation wie in einem Klassenverband als nicht besonders altersgerecht. Auf Dauer kann das Schüler-Lehrer-Verhältnis demotivieren, darunter leidet die Leistungsbereitschaft. Das anfängliche Vergnügen an der neuen Sprache wird zunehmend durch Unlust verdrängt und man beendet das Seminar vor der Zeit. Wer trotzdem im Seminar bleibt und nicht vorher aufhört, schneidet unter solchen Umständen oft mit einem schlechteren Ergebnis ab.

Französisch lernen vorbereitung Erasmus

Selbstständiger Wissenserwerb

  • Auch wenn Kursgebühren beim eigenständigen Lernen zumeist entfallen, müssen dennoch Kosten aufgebracht werden. Auch ein Lehrbuch bekommt man nicht geschenkt. Virtuelle Sprachlernkurse sind vielfach kostenfrei, dies trifft jedoch nicht immer zu. Zur Klärung sollten die einzelnen Anbieter auf ‘versteckte Beträge’ hin überprüft werden. Ansonsten kann man auch den Anbieter via Emailnachricht kontaktieren.
  • Sollte man nicht weiterwissen, schreibt man einen Mitarbeiter an und schildert das Anliegen. Er erfüllt die Aufgaben des Seminarbetreuers. Auf diese Weise wird das freischaffende Lernen einfacher gemacht.
  • Vor allem Studenten nutzen bevorzugt Onlineseiten oder Apps, um in ihrem Alltag trotz Sprachkurs flexibel zu bleiben. Mit ihnen wird der Anfahrtsweg zur Sprachschule überflüssig. Man muss sich nicht an feste Termine halten, sondern lernt nach individuellem zeitlichen Ermessen – sei es im Zug Richtung Universität, daheim in den eigenen vier Wänden oder im Kaffeehaus.
  • Studierende können so die Zeiträume zwischen zwei Vorlesungen sinnvoll füllen. Deshalb sind Sprachkurse im Netz bei Hochschulabsolventen ausgesprochen beliebt. Abgesehen davon kann das alleinige Lernen zu einem stabilen Selbstbewusstsein verhelfen: Selbst ohne Beistand durch einen Dozenten kann man letztendlich Französisch sprechen.

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Weiterführende Linktipps:

Französisch Sprachkurs für Studenten